Ein Festival auf der Suche nach Grenzen

Die Idee für das Approximation Festival entstand aus der Motivation heraus, Musiker und Komponisten in einem Projekt zu vereinen, das Grenzgänge auf dem Klavier wagt. Das Festival möchte versuchen, sich diesem so vielseitigen Instrument auf eine neue, innovative Weise und auf der Basis verschiedenster Kontexte oder Stile anzunähern (approximate).

Das Approximation Festival wurde 2005 im Salon des Amateurs in der Kunsthalle Düsseldorf von Volker Bertelmann (HAUSCHKA) und Aron Mehzion aus der Taufe gehoben. Lag zur Gründung von Approximation der Schwerpunkt noch auf der Schnittstelle von Klavier und elektronischer Musik, eröffneten sich bald Verbindungen zu anderen Formen der experimentellen und Neuen Musik. In den folgenden Jahren erweiterte sich der Ansatz von Approximation hin zu einem grenzüberschreitenden Festival en miniature, das mit seinen kontrastreichen Konzerten Extreme suchte und präsentierte. Die Konzerte zielten dabei nicht nur auf ein "klassisch" zu nennendes Publikum, sondern begeisterten auch eine eher im Bereich von Avantgarde, Neuer Musik, Jazz, Lounge, Pop und Experiment beheimatete Hörer-Klientel: ein Versuch, neue Horizonte im Bereich der Publikumswirkung von Klaviermusik ins Visier zu nehmen.

Das Approximation Festival versteht sich zugleich als eine experimentelle Plattform, die Musiker aus verschiedenen Generationen, Nationen und Szenen zusammenführt, als ein Forum für die zeitgenössische Auseinandersetzung mit Piano und Keyboards. Die Konzentration von überaus vielfältigen Genres im Rahmen dieses Mini-Festivals bietet allen Beteiligten – Musikern wie Publikum –  außergewöhnliche Konzerterlebnisse und einen Angriff auf eingeübte Hörgewohnheiten. Den Musikern eröffnen sich Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Pianisten und Komponisten aus völlig anderen Genres oder Kontexten. Für das interessierte Publikum bietet Approximation Piano-Workshops mit ausgewählten Musikern an.

Zu den seit 2005 präsentierten Musikern zählten u.a. Michael Nyman (UK), Ryuichi Sakamoto (JPN), Wim Mertens (B), Charlemagne Palestine (CDN), Max Richter (UK), John Tilbury (UK), Matthew Shipp (USA), Chris Abrahams (AUS), Cor Fuhler (NL), Quentin Sirjacq (F), Frank Abbinanti (USA), Frida Hyvönen (S), Gonzales (CDN), Pamela Kurstin (A), Johann Johannsson (ISL), Bill Wells (UK), Stefan Schneider (D) alias Mapstation, Eve Risser (F), Philipp Corner (USA), Ludovico Einaudi & White Tree (I/D), Magda Mayas & Tony Buck (USA), Dustin O'Halloran (I/USA), Barbara Morgenstern (D), Aki Takase (D/JPN), Kathleen Supove (USA), Nils Frahm (D), Peter Broderick (USA), Phantom Ghost (D), Phyllis Chen (USA), Lubomyr Melnyk (CDN), Benoit Delbecq (F), Rachel Grimes (USA), Pierre Bastien (F), Sylvain Chauveau, Thilo Schoelpen (D), SWOD (D), Adam Butler (D), Markus Schmickler (D), Goldmund (USA), Acid Pauli (D) und NSI Non Standard Institute (D). Steve Reich (USA), Ensemble Modern (D), Howe Gelb (USA), Jan Jelinek (D), Masayoshi Fujita (JPN), Hanno Leichtmann (D), Andrea Neumann (D), Nik Bärtsch (CH), Sarah Nicolls (GB), A Winged Victory For The Sullen (USA), Francesco Tristano (LUX), Moritz von Oswald (D), Greg Haines (GB), Kleefstra (NL), Pruiksma (NL), Iréne Schweizer (CH), Pièrre Favre (CH), Hauschka (D), Christina Vantzou & Little Prism Ensemble (USA/BE), Anne Pigalle (F), Zoe Keating (CDN), John Kameel Farah (CDN), Alexander Balanescu (ISR), Kronos Quartet (USA), grandbrothers (D), Ben Frost (ISL), Ari Benjamin Meyers (USA), Deadbeat (CDN), Kamama (USA/I), Simon James Phillips (AUS), David Cunningham (UK), Rie Nakajima (JPN), Piano Interrupted (UK/F), Winfried Ritsch (A), Wolfgang Voigt (D), Tonia Reeh (D), Eviyan (USA), Erdem Helvacioglu (TR), Valgeir Sigurdsson (ISL), Nadia Sirota (USA), Maya Dunietz (ISR), Thomas Ankersmit (NL), Phill Niblock (USA), Pamela Z (USA), Deaf Center (NOR), Moondog on the keys (S/ARM), Poppy Ackroyd (UK), Jonathan Bepler (USA), Fairhorns (UK), Steve Beresford (UK), Múm (IS), Roedelius (D), Christopher Chaplin (UK), Bugge Wesseltoft (NOR), Saskia Lankhoorn (NL), Telebossa (D), Johanna Borchert (D), Gregor Schwellenbach (D), Susanna Gartmayer (A), Matti Bye (SE), Samuli Kosminen (FIN)

 
22. - 26. NOVEMBER 2016, DÜSSELDORF

Programm

APPROXIMATION FESTIVAL 2016

Dienstag 22. bis Samstag 26. November

John Tilbury

UK

SPIELT WERKE VON MORTON FELDMAN UND SAMUEL BECKETT

I. Samuel Beckett „Stirrings Still“ for voice and piano
II. Morton Feldman „Palais de Mari“ for piano
III. 3 Samuel Beckett poems „Tailpiece", "Brief Dream“ and "Go where never before“

In diesem Jahr feiert der britische Pianist John Tilbury seinen 80. Geburtstag. Weltruhm erlangte er insbesondere für seine Interpretation der Klaviermusik von Morton Feldman. Tilbury arbeitete eng mit einigen der wichtigsten Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zusammen, mit John Cage, Morton Feldman und Cornelius Cardew verbandt ihn eine enge Freundschaft. Seine Aufnahmen der Werke von Earle Brown, Cage, Cardew, Michael Parsons, Terry Riley, Christian Wolff und vor allem Feldman gelten als Maßstab in der Interpretation zeitgenössischer Klaviermusik.

In seiner 1980 veröffentlichten Biografie von Cardew, a life unfinished, postuliert Tilbury eine einzigar tige, politisch begründete Abkehr von den Avantgarden der 1950er, 60er und 70er Jahre, verbunden mit einer Hinwendung zur radikalen Improvisation und zur Arbeit mit Laien.

Gemeinsam mit Howard Skempton und Michael Parson gründete Tilbury 1969 das Scratch Orchestra, in dem sich Komponisten, Berufsmusiker, Laien, bildende Künstler und Schauspieler zusammenfanden, um Musik aufzuführen. Seit 1980 ist er Mitglied des legendären und von Cornelius Cardew mitbegründeten Improv-Trios AMM, das 2015 bereits auf sein fünfzigjährigen Bestehen zurückblicken konnte.

photo by Manu Burghart

 
DIENSTAG, 22.11.2016
19:30 UHR
FILMWERKSTATT DÜSSELDORF

Cory Smythe

US

Im Bereich der Neuen Musik und der improvisierten Musik zählt der Pianist Cory Smythe zu den international bekannten Größen: Auftritte als Solo-Musiker oder in Kammer-Ensembles
u.a. beim Darmstadt International Festival for New Music, beim Bang on a Can Marathon in New York City, im Green Mill Jazz Club in Chicago und auf dem Mostly Mozart Festival im New Yorker Lincoln Center haben wesentlich zu dieser Wertschätzung beigetragen. Smythe spielte zahlreiche Konzerte mit Hilary Hahn auf ihrer Tournee durch die USA, Europa und Asien. Ihr gemeinsames, mit einem Grammy ausgezeichnetes Album „In 27 Pieces: the Hilary Hahn Encores“ ist das Ergbnis dieser Zusammenarbeit.

Als Mitglied des International Contemporary Ensemble arbeitet Smythe u.a. mit John Zorn, Philippe Hurel, Dai Fujikura, George Lewis und Alvin Lucier zusammen. Als Solist gastierte Smythe bei Present Music in Milwaukee, beim Firebird Ensemble aus Boston, beim Chicago Symphony Orchestra und seinem MusicNOW Programm und bei den San Francisco Contemporary Music Players. Er tritt regelmäßig mit dem Cellisten Joshua Roman auf, mit der Violinistin Karen Gomyo, mit den Imani Winds, dem Providence Quartet und dem Rubens String Quartet.  Dazu kommen Auftritte mit Peter Evans, Vijay Iyer, Steve Lehman, und Anthony Braxton, Projekte mit Tyshawn Sorey und Nate Wooley. Sein aktuelles Solo-Album „Pluripotent“ feierte Jason Moran als “one of the best solo recordings I’ve ever heard”.

photo by Dylan Chandler

 
MITTWOCH, 23.11.2016
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
Cory Smythe

Marina Baranova

UKR/D

Marina Baranova gewann bereits im Alter von 11 internationale Klavierpreise und tourte erfolgreich durch Finnland. In Hannover studierte sie bei Vladimir Krainev, zahlreiche Klavierpreise folgten. Konzertreisen führten sie u.a. nach Österreich, Frankreich, Polen, Israel, Thailand und Südamerika. Auftritte beim International Piano Festival Ferruccio Busoni, auf dem Merano Classic Festival, bei den Wiener Musikwochen, auf dem Beethovenfest und Schumann Festival in Bonn, sowie bei den Schumann Festwochen in Leipzig trugen zur internationalen Reputation der jungen Pianistin bei.

Als gefragte Solistin spielt Marina Baranova mit dem Deutschen Radio-Symphonieorchester,  der Würtembergischen Philharmonie (unter Leitung von Ola Rudner), mit dem Leipziger Gewandhaus Quartett, mit dem Slaska Philharmonic Orchestra und den Jerusalem Strings in Yad Vashem.

Ihr Debüt-Album „Marina Baranova plays Schumann“ (2012 bei Pianissimo Music) wurde von der Presse gefeiert. Neben ihrer Klassik-Karriere ist Marina auch an Cros-Over-Projekten im Jazz und in der Neuen Musik interessiert. Dazu zählt die Arbeit mit Damian Marhulets elektroakustischen Kompositionen, darunter „STELLAR - Wandering Stars Suite“ zusammen mit dem Gitarristen Frank Bungarten, und „Triangulation“, aufgeführt im Rahmen des Beethovenfests in Bonn. Im Wiener Konzerthaus gastierte Marina mit Klezmer-Legende Giora Feidman, mit dem sie später zahlreiche gemeinsame Alben produzierte. Auf ihrem neuesten Album „Firebird“ (2013 bei Edel Music, mit dem Percussionisten Murat Coşkun) stellt Marina erstmals eigene Kompositionen vor.

photo by Felix Broede

 
DONNERSTAG, 24.11.2016
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
Marina Baranova
La Muse Plantine

Daniel Wohl

F/USA

Kaum ein junger Komponist wird momentan derartig gefeiert wie der in Paris geborene und zur Zeit in Los Angeles lebende Pianist Daniel Wohl:  "imaginative, skillful creator" (New York Times),  "a shaman of sound"  (NPR)  und "beautiful...original" (Pitchfork). 
In seiner Musik trifft Elektronik auf akustische Instrumente: Elektroakustik allererster Qualität. Sein innovatives Programm führte den Jungstar zur San Francisco Symphony Soundbox, zum MusicNOW-Programm des Chicago Symphony Orchestra,  in die Carnegie Hall und ins MoMA PS1.  Zu seinen aktuellen Projekten zählen Auftragskompositionen für das Calder Quartet, das Los Angeles Philharmonic, Programme für das Londoner Barbican, das Broad Museum und das Holland Festival. Sein Debütalbum ist gerade bei New Amsterdam Records erschienen. Momentan arbeitet Daniel Wohl an Aufträgen für das MassMoCA (Massachusetts Museum of Contemporary Art), das Indianapolis Museum of Art, für die Saint Paul Chamber Orchestra Liquid Music Series und für das Baryshnikov Arts Center.
In den letzten Jahren arbeitete Daniel mit verschiedenen amerikanischen Symphonieorchestern, mit So Percussion, den Bang on a Can All-Stars und Künstlern wie Julia Holter, den Lucky Dragons, Laurel Halo und Son Lux. Für den surrealistischen Indie-Film „Elixir“ (2015 auf der Berlinale) und für „The Color of Time“ (mit James Franco, Jessica Chastain und Mila Kunis) schrieb er die Filmmusiken.  Als Absolvent der Yale School of Music erhielt er den ASCAP Young Composers Award, Stipendien von der Barlow Foundation, von New Music USA, vom Brooklyn Arts Council und von der Jerome Foundation.

photo by Nathan Lee Bush

 
DONNERSTAG, 24.11.2016
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
Daniel Wohl
The Seamless Ideal

Antonio d Luca & The Mu Quintet

I/D

„MUSIK WOZU“, Antonios erstes Album  (2016 auf Hauch Records) bescherte dem jungen Komponisten Vergleiche mit Tim Hecker, Arthur Russel, Moondog, Nina Simone oder Mark Hollis: „Kein gefälliges Schallkonstrukt. Minimales aus der Intuition geboren.  Ein Statement für die Reibung und das Experiment“. Hier treffen Kirchenorgeln, Saxophone, Streicher, Synthesizer und präpariertes Klavier aufeinander. „Eigentlich bin ich wie ein 13-jähriger Teenie“, erklärt Antonio seinen Zugang zur Musik. „Ein bisschen naiv, aber auch ein wenig wütend.“

Antonio wurde 1987 in Neapel geboren, übersiedelte 1993 nach Deutschland und wuchs in der Frankfurter Vorstadt auf. Als Teenager lernt er das musikalische & tontechnische Handwerk bei Konzerten in selbstverwalteten autonomen Zentren. Seit 2007 lebt der Autodidakt in Köln, wo er als Produzent und Komponist arbeitet und 2011 die Gruppe COLORIST gründet. Als rein elektronisches Projekt begonnen, erweitert sich der Sound immer weiter um experimentelle Komponenten. Konzerte an Kirchenorgeln und Chor-Werke folgten auf Shows in Techno Clubs europaweit. Antonio gründet 2014 das Filmemacher-Kollektiv »paradies«, arbeitet als Filmkomponist fürs Kino (Screenings auf Festivals in Cannes und Karlovy Vary) und TV-Produktionen (Tatort). 2016 gründet er das Mu-Quintett, mit dem er „MUSIK WOZU“ aufführt (Premiere im Kölner Stadtgarten). Für den Winter 2016 ist sein erstes Theaterstück „Swallow“ am Schauspiel Köln in Arbeit (mit Regisseur Matthias Köhler) und mit Colorist ein weiteres Chor-Werk für 15 Stimmen geplant.

photo by Caroline Kox

 
FREITAG, 25.11.2016
20:30 UHR
SALON DES AMATEURS
Antonio D Luca
Ascending A Staircase

Matthew Bourne

UK

Seine Reputation als Komponist und Pianist verdankt Matthew Bourne seiner Liebe zu elektronischem Schrott, kaum noch funktionsfähigen Instrumenten und Geräten. Mit einem Seitenblick auf das bahnbrechende Werk von Annette Peacock und Paul Bley hat sich Bourne insbesondere der Welt des Analog-Synthesisers und der Oszillatoren zugewandt -  ein 1982er Memorymoog machte den Anfang, minutiös modifiziert und ausgebaut von Rudi Linhard. Völlig ohne Zuhilfenahme von Computern oder Sequenzern entstand das erste Album „moogmemory“, eingespielt mit dem Lintronics Advanced Memorymoog.Eines von Bournes aktuellen Projekten, Radioland: Radio-Activity Revisited, entstand anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von KRAFTWERKs „Radio-Activity“-Album. Nach zahlreichen internationalen Preisen - Perrier Jazz Award (2001), BBC Radio Jazz Award (2002), International Jazz Award (2005) - wurde Bournes erstes Studio-Album „Montauk Variations“ 2012 als Album of the Year in der Sunday Times gefeiert. Darüber hinaus ist Bourne ein gefragter Gast-Musiker und Co-Produzent bei Projekten von John Zorn, Annette Peacock und Amon Tobin.

photo by Michael England

 
FREITAG, 25.11.2016
20:30 UHR
SALON DES AMATEURS
Matthew Bourne
Matthew Bourne Solo Piano Konzert

Dorian Wood

US

Der in Los Angeles lebende Künstler Dorian Wood gilt im Bereich der Vokalmusik als Wunderkind - Vergleiche mit Scott Walker, Nina Simone, Nick Cave und Tom Waits wurden von der Kritik zitiert. Seine musikalische Ausbildung begann Dorian am Conservatorio de Castella in Costa Rica. Sein Debüt-Album „BOLKA“ wurde insbesondere für seinen innovativen Mix aus Folk, Soul, bulgarischen Chorälen und experimenteller Musik. Sein kurz darauf folgender EP „Black Pig Suite“ wurde mit Mitgliedern des Experimental-Orchesters Killsonic aus Los Angeles eingespielt.

2010 tritt Dorian in der Killsonic-Oper „Tongues Bloody Tongues“ sowie in der Oper „Zoophilic Follies“ mit Timur and The Dime Museum in L.A. auf. Im gleichen Jahr folgte sein Solo-Album „Brutus“. Im Auftrag von LACE (Los Angeles Contemporary Exhibitions) entstand 2011 seine Performance-Installation „Athco, Or The Renaissance of Faggot Tree“. Mit Marina Abramovic performt Dorian in „An Artist's Life Manifesto“ im Museum of Contemporary Art (MOCA).
Neben Performances im LACMA, in der UCLA, im Pacific Design Center (West Hollywood), The Stone (New York City), im Yerba Buena Center for the Arts (San Francisco), im Mousonturm (Frankfurt), und auf dem Stockholm Fringe Fest, arbeitet Dorian mit zahlreichen Künstlern zusammen, darunter These New Puritans, Tom Brosseau, Lisa Germano, Hauschka, Little Annie, Baby Dee und Jason Webley.
In seinem aktuellen Album, „Rattle Rattle“, vereinigt Dorian mehr als 60 Musiker, darunter den von ihm selbst ins Leben gerufenen Chor The Difficult Women, den Gitaaristen Michael Corwin (Correatown), Bassist Sebastian Steinberg (Soul Coughing, Fiona Apple) und Trompeter Daniel Rosenboom (Josh Groban). „Rattle Rattle“ enthält Duette mit Angela Correa (Correatown, Les Shelleys), Leah Harmon (Petrojvic Blasting Company), Eddika Organista (El Haru Kuroi) und Nina Savary. Sein neuestes Album ist noch für 2016 geplant.
 

Photo by San Raquel

 
SAMSTAG , 26.11.2016
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
Dorian Wood
Caballo Viejo

patten

UK

Das Londoner Experimental-Duo patten wird bereits seit 2010 im Kontext von WARP-Größen wie Aphex Twin, Autechre und Boards of Canada gehandelt. Schon 2011 bejubelt das DIY Magazine der Erstling von patten (damals noch solo) mit dem schier unaussprechlichen Titel „GLAQJO XAACSSO“ in seinen Best-of-2011 Charts als „the most abstruse and elusive musician of the year“. Welcher Klarname hinter dem Projekt steht, bleibt bis heute unbekannt, lediglich die Initialen A und D werden genannt.

Seit 2006 erscheinen Kassetten, Files, CDRs und Alben von patten auf Kaleidoscope, No Pain in Pop und WARP. Auftritte an der Seite von Thurston Moore, DJ Spooky, Cosey Fanni Tutti, Leafcutter John, Caribou und JD Samson folgen unmittelvar auf die ersten releases. Bereits damals zählt WIRE das Underground-Projekt zu den Top-Electronica acts, die TATE Modern engagiert patten für ihre „Late at Tate“ Show. Im Bereich der bildenden Kunst kollaborieren patten u.a. mit Doug Aitken. Im September soll die neue LP „Ψ“ auf WARP erscheinen, für die A und D einen Mix aus Hardcore Continuum, Industrial, moderner Club-Musik a la Grime und 80s Gothic versprechen.

 
SAMSTAG, 26.11.2016
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
patten
patten at Warp Records

Kontakt

Verein zur Förderung des Approximation Festival e.V.
Am Backesberg 2
40629 Düsseldorf

E-MAIL:
info@approximation-festival.de