Programmheft 2017

DAS PROGRAMMHEFT IST DA!

Das PROGRAMMHEFT beinhaltet ausführliche Informationen zu allen Künstlern des diesjährigen Approximation Festivals in der Kunsthalle Düsseldorf.

Hier könnt ihr euch schonmal online ein Bild verschaffen. Ab sofort findet ihr das Heft aber auch in all euren Lieblingscafés und Plätzen in Düsseldorf.

ARTWORK: Torsten Mauss & Michael Schmölz



 
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Approximation Festival 2017

TRAILER

Der TRAILER aller Künstler des Approximation Festivals 2017 in der Kunsthalle Düsseldorf.

music: Hauschka - Nature fights back
editing: WARPED TYPE
copyright: Approximation Festival e.V.



 
Approximation Festival on VIMEO

Ein Festival auf der Suche nach Grenzen

Die Idee für das Approximation Festival entstand aus der Motivation heraus, Musiker und Komponisten in einem Projekt zu vereinen, das Grenzgänge auf dem Klavier wagt. Das Festival möchte versuchen, sich diesem so vielseitigen Instrument auf eine neue, innovative Weise und auf der Basis verschiedenster Kontexte oder Stile anzunähern (approximate).

Das Approximation Festival wurde 2005 im Salon des Amateurs in der Kunsthalle Düsseldorf von Volker Bertelmann (HAUSCHKA) und Aron Mehzion aus der Taufe gehoben. Lag zur Gründung von Approximation
der Schwerpunkt noch auf der Schnittstelle von Klavier und elektronischer Musik, eröffneten sich bald Verbindungen zu anderen Formen der experimentellen und Neuen Musik. In den folgenden Jahren erweiterte sich der Ansatz von Approximation hin zu einem grenzüberschreitenden Festival en miniature, das mit seinen kontrastreichen Konzerten Extreme suchte und präsentierte. Die Konzerte zielten dabei nicht nur auf ein „klassisch“ zu nennendes Publikum, sondern begeisterten auch eine eher im Bereich von Avantgarde, Neuer Musik, Jazz, Lounge, Pop und Experiment beheimatete Hörer-Klientel: ein Versuch, neue Horizonte im Bereich der Publikumswirkung von Klaviermusik ins Visier zu nehmen.

Das Approximation Festival versteht sich zugleich als eine experimentelle Plattform, die Musiker aus verschiedenen Generationen, Nationen und Szenen zusammenführt, als ein Forum für die zeitgenössische Auseinandersetzung mit Piano und Keyboards. Die Konzentration von überaus vielfältigen Genres im Rahmen dieses Mini-Festivals bietet allen Beteiligten – Musikern wie Publikum – außergewöhnliche Konzerterlebnisse und einen Angriff auf eingeübte Hörgewohnheiten. Den eigeladenen Künstlern,  aber auch Studierenden und interessierten Laien eröffnen sich  Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Musikern und Komponisten aus völlig anderen Genres oder Kontexten.

Text: Thomas W. Rieger


Zu den seit 2005 präsentierten Musikern zählten u.a. Michael Nyman (UK), Ryuichi Sakamoto (JPN), Wim Mertens (B), Charlemagne Palestine (CDN), Max Richter (UK), John Tilbury (UK), Matthew Shipp (USA), Chris Abrahams (AUS), Cor Fuhler (NL), Quentin Sirjacq (F), Frank Abbinanti (USA), Frida Hyvönen (S), Gonzales (CDN), Pamela Kurstin (A), Johann Johannsson (ISL), Bill Wells (UK), Eve Risser (F), Philipp Corner (USA), Ludovico Einaudi & White Tree (I/D), Magda Mayas & Tony Buck (USA), Dustin O'Halloran (I/USA), Barbara Morgenstern (D), Aki Takase (D/JPN), Kathleen Supove (USA), Nils Frahm (D), Peter Broderick (USA), Phantom Ghost (D), Phyllis Chen (USA), Lubomyr Melnyk (CDN), Benoit Delbecq (F), Rachel Grimes (USA), Pierre Bastien (F), Sylvain Chauveau, Thilo Schoelpen (D), SWOD (D), Adam Butler (D), Markus Schmickler (D), Goldmund (USA), Acid Pauli (D) und NSI Non Standard Institute (D). Steve Reich (USA), Ensemble Modern (D), Howe Gelb (USA), Jan Jelinek (D), Masayoshi Fujita (JPN), Hanno Leichtmann (D), Andrea Neumann (D), Nik Bärtsch (CH), Sarah Nicolls (GB), A Winged Victory For The Sullen (USA), Francesco Tristano (LUX), Moritz von Oswald (D), Greg Haines (GB), Kleefstra (NL), Pruiksma (NL), Iréne Schweizer (CH), Pièrre Favre (CH), Hauschka (D), Christina Vantzou & Little Prism Ensemble (USA/BE), Anne Pigalle (F), Zoe Keating (CDN), John Kameel Farah (CDN), Alexander Balanescu (ISR), Kronos Quartet (USA), grandbrothers (D), Ben Frost (ISL), Ari Benjamin Meyers (USA), Deadbeat (CDN), Kamama (USA/I), Simon James Phillips (AUS), David Cunningham (UK), Rie Nakajima (JPN), Piano Interrupted (UK/F), Winfried Ritsch (A), Wolfgang Voigt (D), Tonia Reeh (D), Eviyan (USA), Erdem Helvacioglu (TR), Valgeir Sigurdsson (ISL), Nadia Sirota (USA), Maya Dunietz (ISR), Thomas Ankersmit (NL), Phill Niblock (USA), Pamela Z (USA), Deaf Center (NOR), Moondog on the keys (S/ARM), Poppy Ackroyd (UK), Jonathan Bepler (USA), Fairhorns (UK), Steve Beresford (UK), Múm (IS), Roedelius (D), Christopher Chaplin (UK), Bugge Wesseltoft (NOR), Saskia Lankhoorn (NL), Telebossa (D), Johanna Borchert (D), Gregor Schwellenbach (D), Susanna Gartmayer (A), Matti Bye (SE), Samuli Kosminen (FIN), John Tilbury (UK), Fred Kelemen (D), Cory Smythe (US), Francesco Tristano & Tamar Halperin: tête-à-tête (ISR/LUX), Marina Baranova (UKR/D), Daniel Wohl & Asasello Quartett (I/D), Matthew Bourne (UK), Super Flu + Rahel (D), Dorian Wood (US), patten (UK)

 
NOVEMBER 2017, DÜSSELDORF

Daniel Brandt & Eternal Something

D/UK

photo: Andreas Waldschütz

 
FREITAG, 24.11.2017
EINLASS 20:00 UHR
KUNSTHALLE DUESSELDORF
Daniel Brandt & Eternal Something
Eternal Something
Tickets

Joep Beving

NL

photo: Rahi Rezvani

 
FREITAG, 24.11.2017
EINLASS 20:00 UHR
KUNSTHALLE DUESSELDORF
Joep Beving
Ab Ovo
Tickets

Douglas Dare

UK

photo: Özge Cöne

 
SAMSTAG, 25.11.2017
EINLASS 17:30 UHR
KUNSTHALLE DÜSSELDORF
Douglas Dare
Video for New York
Tickets

Paul de Jong

USA

photo: Carin Quirke

 
SAMSTAG, 25.11.2017
EINLASS 17:30 UHR
KUNSTHALLE DÜSSELDORF
Paul de Jong
THIS IS WHO I AM
Tickets

Paulo Mesquita

POR

photo: Catarina Almeida

 
SAMSTAG, 25.11.2017
EINLASS 17:30 UHR
KUNSTHALLE DÜSSELDORF
Paulo Mesquita
Tickets

sine sleeper & WARPED TYPE

D

photo: David Fuesgen

 
SAMSTAG, 25.11.2017
EINLASS 17:30 UHR
KUNSTHALLE DÜSSELDORF
sine sleeper
WARPED TYPE
Tickets

Programm

24. - 25. NOVEMBER 2017

It’s about the future

Als das Approximation Festival 2005 erdacht wurde, trat es an, um neue Möglichkeiten an einem alten Instrument - dem Piano - zu präsentieren. Undogmatisch, ohne Blick auf Gattungen und Genres, sondern einfach der Qualität des zu Entdeckenden verpflichtet. Und es funktionierte: Das Publikum entdeckte tatsächlich und wagt sich nun zum dreizehnten Mal auf Konzerte, deren Künstler ihm nicht selten zuvor völlig unbekannt waren. Das gestraffte Programm in diesem Jahr weist deutlicher denn je in die Zukunft, ob es tatsächlich das präparierte oder nicht präparierte Piano ist oder der Synthesizer, Laptops und alle möglichen anderen Instrumente: Was wir auf jedem Konzert hören, sind neue Ansätze, Musik für die Zukunft. Mal sind es zarte Variationen in einer Musiktradition, dann neue Spielweisen und vor allem neu klingende Kombinationen, die uns in diesem Jahr erwarten. Ein wenig ist es auch das Jahr der Solo-Künstler, und in dieser Konzentration erinnern sie daran, welch mannigfaltige Klangwelten ein Einzelner auf der Bühne produzieren kann, wenn gewünscht auch ganz ohne den Einsatz digitaler Technik.

text by Oliver Tepel

Das war

APPROXIMATION FESTIVAL 2016

Liebe Freunde und Förderer des Approximation Festivals,

eine aufregende Woche mit großartigen Musikern, Weltpremieren und einem aufwändigen Programm liegt hinter uns - von John Tilbury, der uns mit seiner Musik zu den Gedichten von Samuel Beckett faszinierte, bis zum Abend mit Dorian Wood, der das Publikum mit einem sehr emotionalen Konzert fesselte, und dem Underground-Sound von patten - ein Abend, den man sich kontrastreicher kaum denken konnte. 

Tamar Halperin und Francesco Tristano begeisterten uns mit einer Premiere, ihrem ersten gemeinsamen Piano/Cembaolo-Konzert, Marina Baranova stellte uns ihre Hypersuites vor, Daniel Wohl premierte mit dem Asasello Quartett, Cory Smythe und Matthew Bourne stellten neue Kompositionen vor und Antonio d Luca & The Mu Quintet und Superflu & Rahel präsentierten ebenfalls extra für den Abend arrangierte Werke. Neuland aller Orten.

Dazu konnten wir Tamar Halperin, Daniel Wohl, Fred Kelemen und John Tilbury für Vorträge und Master Classes gewinnen und so zahlreiche Studierende mit dem Werk der jeweiligen KünstlerInnen vertraut machen.

Das alles wäre freilich ohne Unterstützung, die uns teils schon über viele Jahre die Arbeit ermöglicht, völlig undenkbar. Wir danken auf diesem Wege für das Engagement Aller, die tatkräftige Unterstützung und die viele Zeit, die in unser Festival en miniature investiert wurde.
Wir bedanken uns herzlich bei Allen, die dabei geholfen haben, das diesjährige Festival erst möglich gemacht zu haben. Bei Sponsoren und Förderern! Vor allem aber bei den Künstlern und unserem großartigem Publikum, welches das Festival und die Konzerte zu unvergesslichen Momenten gemacht haben! Es klingt noch lange nach.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2017...

Mit sehr herzlichem Dank

der Vorstand und das gesamte Team des Approximation Festival 2016

Approximation Festival 2016

RÜCKBLICK

Credit: Approximation Festival e.V.

Kamera/Ton: Bülent Kirschbaum

Livesound: Der Gute Ton



 
Approximation Festival on VIMEO

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