Die Entwicklung des Festivals
Lag bei approximation 7:1 im Jahr 2005, dem ersten Festival im „Salon des Amateurs“ in der Kunsthalle Düsseldorf noch der Schwerpunkt auf der Verbindung von Klavier und elektronischer Musik, eröffneten sich bald schon Verbindungen zu anderen Formen der experimentellen und Neuen Musik. Die ersten Konzerte bestritten Gonzalez, Max Richter, Hauschka, Sylvain Chaveau, Swod und Adam Butler (VERT).
Bereits ein Jahr später – approximation 7:1 in 2006 – erweiterte sich der Ansatz hin zu einem grenz-überschreitenden Festival en miniature, dass mit seinen kontrastreichen Konzerten zum einen Extreme suchte und präsentierte, zugleich aber auch einen Überblick über die Vielzahl von Künstlern bot, die sich mit dem Klavier in besonderer und ungewöhnlicher Weise beschäftigen. Die Konzerte zielten nicht unbedingt nur auf ein „klassisch“ zu nennendes Konzert- oder Club-Publikum, sondern begeisterten sowohl an Klassik interessierte Hörer als auch die eher im Bereich der elektronischen, experimentellen und Lounge-Musik beheimatete Klientel: ein neuer Horizont im Bereich der Publikumswirkung von Klaviermusik. Es spielten John Tilbury, Marcus Schmickler, die englische Pop-Formation The Boats und Charlemagne Palestine. Bei aller Verschiedenheit in Bezug auf Quellen, Kontexte und Spielweisen der jeweiligen Künstler offenbarten sich dennoch Gemeinsamkeiten in der Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Tendenzen, mit der Minimal Music und den Grundideen der Improvisation: Tradition und Grenzüberschreitung zugleich vereint in einem Konzert. Im Rahmen eines parallel veranstalteten Workshops in der Kunsthalle Düsseldorf lud John Tilbury junge Studierende der Robert-Schumann-Hochschule zu einem intensiven Austausch über die freie Improvisation ein.
In 2007 war Michael Nyman, einer der Gründerväter der Minimal Music das Highlight des approximation 7:1. Außerdem spielten der australische Pianist Chris Abrahams, die US-amerikanische Pianistin und Theremin–Virtuosin Pamela Kurstin, der in Chicago lebende Komponist Frank Abbinanti, der Komponist Andrew Poppy aus London, das Düsseldorfer Experimental-Kollektiv Institut für Feinmotorik und der Berliner Pianist Reinhold Friedl (Zeitkratzer).
Das approximation 7:1 2008 stand ganz im Zeichen der Soundverfremdung und Soundtransformation. Klänge, die der Pianist durch die Präparierung des Klaviers oder auch die spezielle Art des Spielens erzeugte, werden jetzt durch elektronische Instrumente oder Computer generiert. Dieses Festival präsentierte Musiker und Komponisten aus den unterschiedlichsten Genres und versuchte auf diese Weise eine Neuverortung der zeitgenössischen Piano-Improvisation an den Schnittstellen zur elektronischen Musik, zur Neuen Musik, zur Minimal Music, zum Jazz und zum Songwriting. 2008 trugen dazu bei Quentin Sirjacq / Johann Johannson, Cor Fuhler / Matthew Shipp, Bill Wells + Mapstation, Winfried Ritsch – Autopiano / Frida Hyvoenen und Wim Mertens Duo.
Bereits ein Jahr später – approximation 7:1 in 2006 – erweiterte sich der Ansatz hin zu einem grenz-überschreitenden Festival en miniature, dass mit seinen kontrastreichen Konzerten zum einen Extreme suchte und präsentierte, zugleich aber auch einen Überblick über die Vielzahl von Künstlern bot, die sich mit dem Klavier in besonderer und ungewöhnlicher Weise beschäftigen. Die Konzerte zielten nicht unbedingt nur auf ein „klassisch“ zu nennendes Konzert- oder Club-Publikum, sondern begeisterten sowohl an Klassik interessierte Hörer als auch die eher im Bereich der elektronischen, experimentellen und Lounge-Musik beheimatete Klientel: ein neuer Horizont im Bereich der Publikumswirkung von Klaviermusik. Es spielten John Tilbury, Marcus Schmickler, die englische Pop-Formation The Boats und Charlemagne Palestine. Bei aller Verschiedenheit in Bezug auf Quellen, Kontexte und Spielweisen der jeweiligen Künstler offenbarten sich dennoch Gemeinsamkeiten in der Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Tendenzen, mit der Minimal Music und den Grundideen der Improvisation: Tradition und Grenzüberschreitung zugleich vereint in einem Konzert. Im Rahmen eines parallel veranstalteten Workshops in der Kunsthalle Düsseldorf lud John Tilbury junge Studierende der Robert-Schumann-Hochschule zu einem intensiven Austausch über die freie Improvisation ein.
In 2007 war Michael Nyman, einer der Gründerväter der Minimal Music das Highlight des approximation 7:1. Außerdem spielten der australische Pianist Chris Abrahams, die US-amerikanische Pianistin und Theremin–Virtuosin Pamela Kurstin, der in Chicago lebende Komponist Frank Abbinanti, der Komponist Andrew Poppy aus London, das Düsseldorfer Experimental-Kollektiv Institut für Feinmotorik und der Berliner Pianist Reinhold Friedl (Zeitkratzer).
Das approximation 7:1 2008 stand ganz im Zeichen der Soundverfremdung und Soundtransformation. Klänge, die der Pianist durch die Präparierung des Klaviers oder auch die spezielle Art des Spielens erzeugte, werden jetzt durch elektronische Instrumente oder Computer generiert. Dieses Festival präsentierte Musiker und Komponisten aus den unterschiedlichsten Genres und versuchte auf diese Weise eine Neuverortung der zeitgenössischen Piano-Improvisation an den Schnittstellen zur elektronischen Musik, zur Neuen Musik, zur Minimal Music, zum Jazz und zum Songwriting. 2008 trugen dazu bei Quentin Sirjacq / Johann Johannson, Cor Fuhler / Matthew Shipp, Bill Wells + Mapstation, Winfried Ritsch – Autopiano / Frida Hyvoenen und Wim Mertens Duo.







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