Das Festival en miniature im Salon des Amateurs wird 10

APPROXIMATION FESTIVAL 2014

Liebe Freunde des Approximation Festivals,

innerhalb von unglaublichen zehn Jahren ist aus dem kleinen Piano-Festival im Salon des Amateurs eine Düsseldorfer Institution geworden. „It is where you at.“, bescheinigte uns Oliver Tepel im vergangenen Jahr die Klasse des experimentellen Festival-Rahmens, den wir gern immer in alle Richtungen gedehnt haben - von Neuer Musik bis Minimal, von Free Jazz bis Improv, von Elektroakustik bis Klangskulptur, von Drones bis Pop. Gern erinnern wir uns an Freunde, Fans, Kollegen und Mitstreiter, die uns teils über viele Jahre begleitet haben und möchten auf diesem Wege sehr herzlich Danke sagen.

Ein großes Dankeschön geht auch an alle Förderer und Sponsoren, die uns - ebenfalls teils über Jahre - die Treue gehalten und den Glauben an das kleine Format nie verloren haben. Wir freuen uns gemeinsam mit Euch auf unsere Jubel-Ausgabe und hoffen auf freundliches feedback im November.

Euer
Team des Approximation Festivals,
vom Verein zur Förderung des Approximation Festivals e.V.
und vom Salon des Amateurs

 
18. - 23. NOVEMBER 2014, DÜSSELDORF

Online Shop

Der Online Shop für die Konzerte ist noch geöffnet.

die Tickets werden aber nicht mehr versendet, sondern an der Abendkasse hinterlegt.

Zusätzlich gibt es für alle abende aber auch noch Tickets an der Abendkasse.

Wir freuen uns auf weitere großartige Abende im Salon Des Amateurs.

Pamela Z

USA

Die amerikanische Klangkünstlerin, Komponistin und Performerin Pamela Z wird im Salon Des Amateurs short works für Stimme, Electronics und Videoinstallationen präsentieren.

 
DONNERSTAG, 20.11.2014
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
Pamela Z

Deaf Center

NOR

Deaf Center werden Werke ihres neuen Albums -Recount- präsentieren.

 
DONNERSTAG, 20.11.2014
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
Deaf Center

Moondog on the Keys - Piano and Percussion Duo

STEFAN LAKATOS (S) & MARIAM TONOYAN (ARM)

Die armenische Pianistin Mariam Tonoyan und der schwedische Trimba-Virtuose Stefan Lakatos haben sich der Musik-Legende Moondog, dem 1999 in Münster verstorbenen blinden Musik-Genie, verschrieben. Lakatos gilt als einzigartiger Kenner der Moondog-Percussion-Methode und popularisiert als sein Schüler dessen Werke posthum in verschiedensten Duo-Besetzungen oder im Ensemble Bracelli und dem Moondog Snaketime Orchestra. Mit Dominique Ponty hat Lakatos bereits 2004 das Moondog-Album „The German Years 1977-1999“ eingespielt. Aktuell nimmt Lakatos noch in diesem Jahr gemeinsam mit Mariam Tonoyan ein Album mit Moondogs Klaviermusik auf, das 2015 erscheinen wird. Moondog (eigentlich Louis Thomas Hardin) war in der New Yorker Musikszene durch seine Straßen-Konzerte vor der Carnegie Hall präsent und zählte Igor Strawinski, Leonard Bernstein und Charlie Parker zu seinen Bekannten. Er produzierte u.a. mit Julie Andrews und Charles Mingus und seine Alben erschienen auf Epic und CBS. In seiner Person vereinigte er eigentlich alle wichtigen Musikstile des 20. Jahrhunderts.

 
FREITAG, 21.11.2014
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
Moondog On The Keys

Poppy Ackroyd

UK

Die englische Komponistin und Performerin Poppy Ackroyd begann ihre Karriere klassisch: Violine und Piano. Auf ihrem Debüt-Album „Escapement“ (Denovali Records) gilt ihr Interesse jedoch dem zeitgenössischen Piano, Experimenten im Innenklavier kombiniert mit vielfältigen perkussiven Linien, erzeugt durch ein Instrumentarium von Cymbals, e-bows, Dämpfern, Schlagstöcken und ergänzt durch den Laptop, Violine und Sound-Aufnahmen aus ihrer aktuellen Wahl-Heimat Schottland: Vogelstimmen von den Hebriden, Regengeräusche aus den Highlands. Aktuell tourt Poppy Ackroyd mit Joe Acheson’s Trip Hop-meets-Jazz-Projekt Hidden Orchestra. Die ZEIT erinnert die Sogwirkung von Poppy Ackroyds Musik an Steve Reich und Philip Glass, De:Bug lobt die sorgfältig ausgefeilten Kompositionen auf ihrem Platten-Erstling als „ein fantastisches Statement in Sachen zugänglicher Ernsthaftigkeit.“

 
FREITAG, 21.11.2014
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
Poppy Ackroyd

Jonathan Bepler

USA

Nach einer klassischen Ausbildung am Bennington College (Komposition, Gesang, Musikperformace) verdiente sich Jonathan Bepler erste Meriten als Gitarrist im Glenn Branca Ensemble. Bereits in den 1980ern entstanden erste Opernkompositionen, Klanginstallationen und Arbeiten für Bühne und Ballett. Internationale Bekanntheit erlangte Bepler als Komponist für Matthew Barney’s „Cremaster Cycle“, für Ann-Sofie Sidén (Sydney Biennale 2014), für das Tanz-Ensemble von Sasha Waltz und für das Ensemble Modern. Zuletzt wurde in München und im Rahmen der diesjährigen RuhrTriennale seine Komposition für Barney’s Monumental-Epos „River of Fundament“ aufgeführt und gefeiert - eine beinahe sechs Stunden dauernde Film-Oper um Norman Mailer’s Roman „Ancient Evenings“.
In seinen Arrangements für „River of Fundament“ führt Jonathan Bepler so eklektische Akteure zusammen wie die Blues-Sängerin Belita Woods, die Baritone Eugene und Herbert Perry, die Sängerin Lila Downs, Pop-Legende Debbie Harry, Lonnie Smith und die Mystic River Singers, den Percussionisten Milford Graves und Avantgarde-Vokalistin Joan La Barbara.

 
SAMSTAG, 22.11.2014
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
Jonathan Bepler

Fairhorns

UK

Der britische Multiinstrumentalist Matt Loveridge aka Fairhorns aka Team Brick ist hierzulande durch sein experimentelles Rock-Trio BEAK> bekannt, aber auch in Kollaborationen mit Geoff Barrows von Portishead und Billy Fuller von Fuzz Against Junk aufgefallen. Fairhorns kombiniert unerschrocken düsteren Krautrock, old school Step, Punk, Blues und, man glaube es oder nicht, Melodien aus Kinderliedern - der „Sound einer dreckigen Zukunft“, wie Loveridge die ungewöhnliche Mélange beschreibt. Kritiker (Join Music und ox fanzine) fühlen sich an Bauhaus, Human League und die Filmmusiken der frühen Pink Floyd erinnert und attestieren dem Platten-Erstling „Doki Doki Run“ (2012 erschienen bei Invada/Cargo Records) einen Platz im Plattenregal zwischen Tangerine Dream, Amon Düül , Zombie Zombie und Kate Wax. Sein „Satan Replicant“ (2013 auf Deathbomb Arc, limitierte Kassette) wird eher in den Genres Noise Rock, Neo-Psychedelia und Drone eingereiht. Eine Rarität, die unbegreiflicherweise bei DCA noch immer erhältlich ist: „It’s a goddamn 21st century mystery how this one, limited to just 50 copies, is still available.“ Zuletzt tourte Fairhorns gemeinsam mit Owen Pallett und trat mit HAUSCHKA in Paris auf.

 
SAMSTAG, 22.11.2014
21:00 UHR
SALON DES AMATEURS
Fairhorns Album Review

Steve Beresford

UK

Der im Feld der freien Improvisation international bekannte Musiker (Piano und Electronics) Steve Beresford komponierte neben seinen Auftritten mit Eugene Chadburne, Derek Bailey, Han Bennink, Ivor Cutler, Christian Marclay, John Zorn, Otomo Yoshide, David Toop und den Flying Lizards auch Musik für Filme, Fernsehen und Werbung. Bereits früh spielte Beresford mit Gavin Bryars und Brian Eno im legendären Portsmouth Sinfonia. Mit Christian Marclay performte er dessen Stücke „Graffiti Composition“, „Screen Play“, „Pianorama“ und „Ephemera“. Gemeinsam mit der Pianistin Tania Chen und dem Comedian Stewart Lee prä- sentiert Steve Beresford „Interdeterminacy“ rund um one-minute stories von John Cage. Steve dirigiert das London Improvisors Orchestra. Zu seinen aktuellsten Produktionen zäh- len Aufnahmen von und mit Evan Parker, Kenny Wheeler und Derek Bailey, dem London Im- provisors Orchestra. Er arbeitete u.a. mit der Künstlerin Fiona Banner und DJ Mark Ainley.

 
SONNTAG, 23.11.2014
18:00 UHR
SALON DES AMATEURS
Steve Beresford

Opening GLASMOOG Donnerstag, 06. November 2014, 19:00UHR

MOONDOGS CANDOR, 07.11. - 20.12.2014

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 6. November 2014, 19 Uhr

ADRESSE: GLASMOOG
Kunsthochschule für Medien Köln (KHM)
Filzengraben 2a, 50676 Köln
Do/Fr 16 - 19 Uhr, Sa 14 - 18 Uhr und n.V.
http://glasmoog.khm.de

Glasmoog zeigt vom 7.11. bis 20.12.2014 eine Hommage an den US-amerikanischen Komponisten, Musiker und Performancekünstler Louis Hardin alias Moondog (1916–1999), der vor vierzig Jahren von New York nach Deutschland übersiedelte. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Künstlern Markus Karstieß und Christian Freudenberger entsteht, unternimmt eine Neukontextualisierung der Werke von Moondog zwischen zeitgenössischer Kunst, Literatur und neo-klassischer Musik. Im Zentrum der Ausstellung steht ein Nachbau von Moondogs selbstgebauter Sommerhütte auf einem Seegrundstück bei Candor, 350 Kilometer nordwestlich von Manhattan, die er ab Mitte der 1960er Jahre bis 1974 immer wieder bewohnte. Seine Residenz in Candor steht als kleinstmöglicher Resonanz-, Klang- und Bühnenraum repräsentativ für Moondogs nomadische, reduzierte, selbstbestimmte und radikale Kunst und Philosophie, macht aber auch die durch seine Blindheit bedingte existenzielle Raumwahrnehmung spürbar, sowie die Beschränkung auf elementare Grundbedürfnisse als Spiegelbild für eine ebenfalls elementare, reduzierte Musik. In dieser räumlichen Inszenierung bringt die Ausstellung Artefakte, Kompositionen, Zeitdokumente, Fotografien, Plattencover und Notationen zusammen. 

Eine Publikation, die Recherche und Ausstellung ergänzt, ist in Vorbereitung und erscheint im Anschluss an die Ausstellung. Die Publikation wird gefördert von der Stiftung Kunstfonds. Ein Recherche- und Ausstellungsprojekt von Heike Ander, Christian Freudenberger, Markus Karstieß und Volker Zander.
Die reiheM veranstaltet am 12. November 2014 in der Kunst-Station Sankt Peter (Jabachstraße 1, 50676 Köln) ein Konzert mit Werken von Moondog für Orgel, Piano, Trimba und Gesang.

Moondog's Corner präsentiert am Samstag, den 23. Mai 2015, ab 18 Uhr, in der Kulturkirche Heilig Kreuz (Scharnhölzstr. 37, Bottrop) anlässlich von Moondogs 99. Geburtstag ein Festival mit Stefan Lakatos (Trimba), Mariam Tonoyan (Piano), Spirit of Moondog (Sax-Ensemble), Fritz Storfinger (Orgel), Wolfgang Sellner + Bracelli (Streicher-Ensemble), Moondog-Chor etc.

Weiterführendes Programm
Fr, 05.12.2014, 18 Uhr:
"Wie Moondog 1974 nach Recklinghausen kam"
– Gespräch mit Tom "Tornado" Klatt (Recklinghausen)

Fr, 12.12.2014, 18 Uhr:
"Moondog Sing-along"
– Gespräch und gemeinsames Singen mit dem Musiker Stefan Lakatos (Bochum)

Sa, 20.12.2014, 14–18 Uhr:
"Unendlich Endlich"
– Aktion von Christian Jendreiko (Düsseldorf) mit anschließendem Künstlergespräch

Öffnungszeiten:
Do/Fr 16–19 Uhr, Sa 14–18 Uhr

Abb.: Moondog um 1972 in Candor,
Foto: Dale Buckthal, courtesy: Bob Berg.

 
MOONDOGS CANDOR

Architecture of Sounds

PRÄSENTIERT VON DER JULIA STOSCHEK COLLECTION, DÜSSELDORF

24. Oktober 2014, 20 Uhr
alva noto . univrs - uniscope version

14. November 2014, 20 Uhr
William Basinski - Cascades

13. Dezember 2014, 20 Uhr
Luca Ieracitano, Piano Solo
Morton FeldmanJohn Adams

9. Januar 2014, 20 Uhr
Vokalensemble Anima Mundi unter der Leitung von Roland Techet
Orlando Gibbons, John Cage, Kunsu Shim, Roland Techet

Eintritt: 10 Euro. Kartenvorverkauf ab 13. Oktober 2014 in der JULIA STOSCHEK COLLECTION.
JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf

 
Julia Stoschek Collection

TRAILER

APPROXIMATION FESTIVAL 2013

Der TRAILER aller Künstler des Approximation Festivals 2013 im Salon des Amateurs und in der Filmwerkstatt Düsseldorf.
Konzipiert und umgesetzt von Simon Stimberg; unterstützt durch das Institut für Musik und Medien, vertreten durch Prof. Manfred Waffender.

Film by Simon Stimberg
Camera Lilian Czolbe & Lennart Saathoff
Soundmix Steffen Sennert
Live-Sound Provided by Der-Gute-Ton.de



 
Approximation Festival on VIMEO

Approximation Festival 2012

TRAILER


Ein Trailer aller Künstler des Approximation Festivals 2012 im Salon des Amateurs, in der Filmwerkstatt Düsseldorf und Tonhalle Düsseldorf.
Konzipiert und umgesetzt von Björn Mauder; unterstützt durch das Institut für Musik und Medien, vertreten durch Prof. Manfred Waffender und 711 Rent Düsseldorf.

Kamera: Julian Martinz, Florian Breuer & Nicki Schulze Frenking

 
Trailer Approximation Festival 2012

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Approximation Festival auf Vimeo

VIDEOS VON ÄLTEREN KONZERTEN IM SALON DES AMATEURS


Wir haben einen neuen Vimeo Account für Filme und Videos eingerichtet, die mit dem Approximation Festival zu tun haben und/oder Konzerte von früheren Ausgaben des Festivals dokumentieren.

 
Approximation@vimeo